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Was ist Ripple?

Adrian Miri 94 6 min read Artikel speichern

Was ist eigentlich Ripple? Hier erfährst du alles über die Kryptowährung.

Was ist Ripple?

Ripple ist ein Start-Up, dass im Jahre 2012 gegründet wurde. Dabei hat Ripple es sich vor allem zur Aufgabe gemacht, den Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Währungssystemen binnen Banken zu revolutionieren. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, versucht Ripple mit Zentralbanken, Regierungen und Regierungsbehörden zusammen zu arbeiten. Im Zusammenhang mit Ripple wird häufig der XRP-Coin genannt. Allerdings muss man darauf achten, dass man Ripple und XRP keinesfalls gleichsetzen kann. So handelt es sich bei Ripple um ein eigenes Unternehmen und bei XRP um einen Coin. Hierbei basiert das Geschäftsmodell von Ripple auf der Verwendung und den Eigenschaften des XRP Coins. 

Wieso soll nun das bestehende Transaktionssystem verändert werden?

Aktuell werden Transaktionen zwischen Banken verschiedener Währungssysteme mit sogenannten Nostro- und Lorokonten vorgenommen. Banken müssen aktuell ein Bankkonto in dem jeweiligen Land besitzen und die Fremdwährung vor einer Transaktion einkaufen. Dieses System ist allerdings (unter anderem wegen des Inflationsrisikos) mit hohen Kosten und Risiken verbunden. Ein weiteres Problem ist, dass Banken durch den Einkauf einer Fremdwährung an Liquidität verlieren. Das für diese Liquiditätseinschränkung sowie hohen Transaktionskosten bietet Ripple mit seinen Produkten allerdings eine Lösung.

Welche Produkte bietet Ripple?

Die Produkte von Ripple lassen sich unter dem Begriff RippleNet zusammenfassen, aktuell auch ODL genannt.

xRapid:

xRapid wurde von Ripple entwickelt, um Liquidität im internationalen Zahlungsverkehr sicherzustellen. Die Transaktionen werden durch den Einsatz von XRP beschleunigt, die Kosten minimiert und das Inflationsrisiko relativiert. So kann eine Transaktion von Euro zu Dollar mit XRP als Brückenwährung in etwa 3 Sekunden vollzogen werden. Diese Vorgehensweise sorgt auch dafür, dass Banken nur noch geringere Beträge auf Nostrokonten führen müssen und somit eine höhere Liquidität aufweisen.

xCurrent:

xCurrent ist eine Applikation, die von Ripple entwickelt wurde, um den Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Währungen umzusetzen. Dabei setzt xCurrent auf das von Ripple entwickelte Interledger-Protokoll. Für den optimalen Einsatz von xCurrent ist xRapid essentiell, da XRP als Brückenwährung enorme Vorteile mit sich bringt. Damit ermöglicht xCurrent die ideale Nutzung der durch xRapid entstandenen Liquidität für den Zahlungsverkehr.

xVia:

Mit xVia hat Ripple ein Produkt welches ein Frontend und damit eine Verknüpfung von xRapid und xCurrent bereitstellt. So wird RippleNet mit xVia benutzerfreundlich und zugänglicher für den Markt.

Ripple im Faktencheck

  • SWIFT System ist veraltet —> ODL von Ripple soll das aktuelle System ablösen
  • Ripple soll in den kommenden Jahren 2 Billionen Dollar des derzeitigen Systems übernehmen 
  • Transaktion binnen 3 Sekunden
  • Hohe Skalierbarkeit (1.500 Transaktionen/Sekunde, vgl. Visa: 2000/Sekunde)
  • Es wird kein Proof of Work Verfahren eingesetzt
  • Ripple hält noch 55.000.000 XRP

Die Vor- und Nachteile von Ripple

Nun grundsätzlich lässt sich sagen, dass oft kritisiert wird, dass hinter Ripple ein gewinnorientiertes Unternehmen agiert. Laut den Kritikern gefährdet Zentralisierung & Gewinnorientierung die Dezentralität. Hierbei muss man allerdings anmerken, dass Bitcoin selbst auch nicht dezentral ist, da über 50% der Miner in China ansäßig sind

Auf der anderen Seite hat Ripple aber auch einige Vorteile: Zum einen ist Ripple fälschungssicher, da die Ripple Blockchain es unmöglich macht, die Anzahl an Ripple Coins zu erhöhen. Des Weiteren kann Ripple verschiedene Zahlungsnetzwerke verbinden, da aktuell die Infrastruktur zwischen Banken auf unterschiedlichen Protokollen basieren. Durch die Blockchain Technologie und dem Interledger Protokoll können verschiedene Zahlungsprotokolle schneller und effizienter transferieren, was nicht nur zu Einsparungen seitens der Banken führt, sondern diese auch wieder wettbewerbsfähiger macht. Mit den aktuellen internationalen Transaktionskosten sind viele Banken nicht mehr wettbewerbsfähig, weshalb Fintech Startups immer mehr an Zulauf gewinnen.

ODL – so funktioniert es!

Das ODL (On-Demand-Liquidity) – Infrastruktur bietet die Möglichkeit mit Hilfe des XRP Coins, Transaktionen zwischen zwei verschiedenen Währungsräumen innerhalb von 3 Sekunden zu tätigen. 

Ausgehend von den „Originators“ startet die Transaktion in der Aussgangswährung. Diese wird daraufhin in XRP getauscht. Daraufhin werden die XRP in die Zielwährung umgetauscht und die Transaktion endet dort. XRP ist für dieses Vorhaben ideal, da es schneller, günstiger und besser skalierbar ist als andere Kryptowährungen. Hier erfährst du mehr über den Vergleich von Kryptowährungen.

Kunden und Partner von Ripple

Aktuell hat Ripple über 300 Kunden aus dem Finanzsektor. Diese kommen aus über 40 verschiedenen Ländern. Einige der wichtigsten Kunden sind hier aufgelistet:

Einer der wichtigsten Partner von Ripple ist MoneyGram. So hält Rippele Anteile in Höhe von 50 Millionen Dollar an dem internationalen Zahlungsdienstleister. Aktuell ist die Kryptowährung XRP und die Infrastruktur Ripples als Gesamtpaket bei MoneyGram im Einsatz und konnte beispielsweise bei Transaktionen von Mexiko nach Amerika enorme Kosten einsparen.

Aktuelle Meilensteine Ripples

Laut eigenen Aussagen, konnte Ripple im letzten Jahr folgende Erfolge erzielen 

  1. 200 Millionen im Series C Funding
  2. Mit Investoren wie SBI Holdings und Route 66 Ventures zeigt sich das Potential, welches Ripple auf lange Zeit gesehen hat. Des Weiteren bedeuten solche Investoren auch einen verbesserten Zugang zum Markt.
  3. 300 Kunden-Marke wurde geknackt
  4. Unter anderem der Deal mit MoneyGram wurde 2019 abgeschlossen.
  5. Offener Brief an den Kongress
  6. In diesem baten Ripple-CEO Brad Garlinghouse und Executive Chairman und Co-founder Chris Larsen, die Politik, die Fintech-Politik zu fördern. Sie forderten Offenheit für Innovationen und die Klassifizierung digitaler Assets, sodass bei diesen grundlegende Unterschiede anerkannt werden.
  7. Weiterentwicklung des xSpring
  8. Dabei handelt es sich um eine Plattform für Entwickler, um Ripple als Zahlungsmittel einfacher zu implementieren. Diese basiert dabei auf dem Interledger Protokoll und dem XRP-Ledger.
  9. Partnerschaft mit MoneyGram
  10. Diese Partnerschaft trägt bereits die ersten Früchte. So werden aktuell etwa 10% der Transaktionen von MoneyGram nach Mexiko mit ODL von Ripple vollzogen. Des Weiteren plant MoneyGram mit Ripple sich internationaler zu positionieren.

Wie bewahre ich meine Ripple auf?

Software-Wallets:

Software Wallets sind die gängigste Art der Aufbewahrung. Dabei sind sie aber lange nicht die sicherste. Die Problematik ist, das hier der private Schlüssel für die Wallet online gespeichert wird. Dies macht Online-Wallets anfälliger für Hacker-Angriffe. Ein sicherere Variante der Software-Wallets sind die, die die privaten Keys nur offline auf dem eigenen System speichern.

Mobile Wallets:

Hierbei handelt es sich um Apps für das eigene Smartphone, um die XRP zu sichern. Auch hier treten die gleichen Probleme, wie bei Software-Wallets auf. Sicherheit ist erst gewährleistet, wenn die Keys nur offline gespeichert werden. Daraus lässt sich ableiten, dass idealerweise auf Wallets mit Börsenanbindung verzichtet wird.

Desktop-Wallets:

Auch diese fallen unter die Software-Wallets. Daher gelten auch hier die gleichen Bestimmungen zu deren Sicherheit. Es gibt auch einige Software-Wallets beziehungsweise Desktop-Wallets, welche man mit mobilen Wallets synchronisieren kann.

Hardware-Wallets:

Bei Hardware-Wallets handelt es sich um manipulationssichere USB-Geräte, die die Coins offline speichern. Da diese in der Lage sind auch offline private Keys zu kreieren, sind sie sicher gegen Hacker-Angriffe. Zusätzlich haben viele von diesen inzwischen einen kleinen Bildschirm um beispielsweise Transaktionen überwachen zu können. Tatsächlich ist der Nutzer auch gegen Verluste des USB Sticks oder Beschädigungen abgesichert, da meist eine Wiederherrstellungsphrase bereitgestellt wird um die eigenen XRP wieder herzustellen.

Paper-Wallets:

Wie der Name schon sagt handelt es sich bei Paper-Wallets tatsächlich um ein Stück Papier. Auf dieses kann man seine öffentlichen und privaten Keys drucken. Wenn sie offline generiert werden, ist es somit für Hacker gar nicht möglich von deren Existenz zu wissen. Um allerdings diese Blatt vor Beschädigung zu schützen, kann man es auch laminieren und idealerweise in einem Safe aufbewahren. Auf diese Art, sind die eigenen XRP auf jeden Fall sicher.

Die Nutzerzahlen des Brave Browsers steigen rasant an. Im Jahr 2018 verzeichnete der Browser noch 5,5 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Ende 2019 knackte der Browser schon die 10 Millionen. Die Nutzeranzahl wurde nahezu verdoppelt – und das in nur einem Jahr. Gleichzeitig konnten die täglichen aktiven Nutzer, im Vergleich zu 2018, verdreifacht werden. Brave erreichte im Dezember 2019 3,3 Millionen aktive Nutzer pro Tag – Tendenz steigend!

Aber nicht nur die Nutzer sind rasant angestiegen. Brave verzeichnete eine 12-fache Zunahme der Publisher. Im Dezember 2019 waren über 340.00 Publisher im BAT-Netzwerk tätig. Anfang 2019 waren es nur 28.000. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung vom Basic Attention Token

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