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Schwarze Brautkleider

LAFANTA Brautmode 11 2 min read Artikel speichern

Solche Brautkleider sind wieder im Rennen

Nicht immer war die Braut in Schneeweiß gekleidet. Seit der Antike hat sich die Brautmode immer wieder stark gewandelt, bis sich in unserer Kultur das unschuldige Weiß durchsetzte.

 

Ganz in Schwarz – Hochzeitskleider sind heute nicht mehr nur Weiß

Seit jeher trug die Braut zur Hochzeit ein möglichst festliches Kleid. In früheren Jahrhunderten, trug, wer wenig Geld hatte wie arme Bauern und Handwerker, einfach sein Sonntagsgewand, das meist schwarz war. In reicheren Kreisen sah man das Brautkleid als Statussymbol an und so wurde viel Geld in Stoff und Ausstattung investiert. Goldbrokat, Samt, Seide und edle Stickereien mit Halbedelsteinen waren Usus. Die Farbgebung war nicht einheitlich. Im Mittelalter heiratete der Adel in Blau, Grün oder Rot.

Schwarze Brautkleider sind keine Erfindung der Gothic-Szene, sondern haben durchaus Tradition. Im 16. Jahrhundert waren bodenlange, schwarze Hochzeitskleider sehr beliebt, durch den Einfluss des spanischen Königshauses, das streng katholisch war. In jeder Schicht heiratete die Braut damals in Schwarz. Die Farbe stand nicht nur für Frömmigkeit, sondern war auch praktisch: Schwarze Brautkleider sind leichter zu reinigen als helle und sie konnten noch zu verschiedenen Anlässen getragen werden.

 

Gothic Brautkleider oder einfach nur hochelegant – schwarze Kleider

Ein schwarzes Brautkleid ist heute sehr aufsehenerregend. Sind wir es doch seit mehreren Jahrhunderten gewohnt, dass die Braut in Weiß heiratet. Eine Farbe, die wir mit Unschuld und Reinheit assoziieren. Sie stand auch ursprünglich für die Keuschheit der Braut.

Doch Traditionen wollen gebrochen werden und neue Generationen wollen immer mal etwas Neues. So wundert es auch nicht, dass viele Bräute als starken Kontrast zum weißen Brautkleid das genaue Gegenteil, das schwarze Brautkleid, wählen.

Schwarze Kleider und Gothic Brautkleider wirken nicht in erster Linie düster und finster, sondern hochelegant und auch zart, je nach Stil. Früher trug man sie gerne mit langen Schleppen und viel Spitze. Heute wählt man Taft und Tüll, glitzernde Stoffe und edle Details.  Für Fans der Gothic-Szene gibt es extra symbolträchtige Verzierungen.

Das schwarze Brautkleid trägt man heute in kurz, lang, prunkvoll oder schlicht. Das bleibt ganz dem Geschmack der Trägerin überlassen. Schwarze Brautkleider findet man nicht in jedem Brautmodegeschäft, manche Bräute müssen dafür ein Kostümgeschäft für Mittelaltermode aufsuchen. 

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