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Wie denken reiche Menschen?

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Die Glaubenssätze reicher Menschen unterscheiden sich gravierend vom Rest der Gesellschaft. In meinem Beitrag möchte ich dir erklären, wie genau reiche Menschen denken.

Wie denken reiche Menschen?

Die Denkweise oder das Mindset, wie man heute zu sagen vermag, bildet den Grundstein für ei mit Reichtum gesegnetes Leben. Die Denkweise ist es, jene den reichen vom armen Menschen unterscheidet. Doch wie denken reiche Menschen? Welche Unterscheidungsmerkmale lassen sich ausmachen? In diesem Beitrag erfährst du, welche Art zu Denken du dir angewöhnen solltest, um reich zu werden. 

Wie denken reiche Menschen und arme Menschen über Reichtum

Der amerikanische Schriftsteller japanischer Herkunft, Robert Kiyosaki, beschreibt die Differenzen in den Denkweisen armer und reicher Menschen sehr einleuchtend. In seinem Buch Rich Dad, Poor Dad erzählt er aus seinem Leben mit zwei Vätern. Seinem eigenen Vater, den er als „Poor Dad“ und dem Vater seines besten Freundes, den er als „Rich Dad“ betitelt. Die folgenden Diskrepanzen konnte Kiyosaki in den Denk- und Verhaltensweisen seiner beiden Väter erkennen:

1. Arme Menschen kennen den Unterschied zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten nicht 

Wenn Kiyosaki seinen armen Vater danach fragte, was dessen größter Vermögenswert sei, so nannte er das Haus, in dem seine Familie lebte. Fragte er den Vater seines besten Freundes, so sagte dieser ihm, dass sein Privathaus die größte Verbindlichkeit für ihn darstelle. Ein privat genutztes Haus wird über die Jahre hinweg abgenutzt. So bedarf es erneuter Investitionen, um die Qualität dessen aufrecht zu erhalten. Das Privathaus erwirtschaftet darüber hinaus keine Erträge. Ganz im Gegenteil: Es verursacht laufende Kosten. 

Würden beide Väter eine Bilanz zeichnen, so würde der arme Vater sein Privathaus auf der Aktivseite und der reiche Vater auf der Passivseite notieren. 

Hier erfährst du, wie du Negative Glaubenssätze durch positive Affirmationen ablegen kannst.

Unterscheidungsmerkmale zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten 

1. Wertentwicklung

Konsumgüter verlieren schnell an Wert. Der Wert von Vermögenswerten steigt langfristig. 

Wie

2. Kosten / Erträge

Konsumgüter verursachen laufende Kosten. Vermögenswerte bringen Erträge ein. Dies könnten zum Beispiel Pacht- oder Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden oder Gewinnanteile sein. 

3. Steuern

Die Kosten eines Vermögenswerts lassen sich meist von der Steuer absetzen. Die Kosten von Verbindlichkeiten jedoch nicht. Ein Beispiel dafür wären die Instandhaltungskosten eines Wohngebäudes. Sofern es privat genutzt wird, muss die Steuerlast voll getragen werden. Wird das Wohngebäude jedoch vermietet, so lassen sich die Kosten absetzen. 

Wie

2. Arme Menschen verachten Reichtum 

Häufig assoziieren arme Menschen finanziellen Reichtum mit Arroganz und Überheblichkeit. Diese Assoziationen geben sie auch an ihre Nachkommen weiter. So verbindet ein Kind schon im jungen Alter negative Eigenschaften mit dem Reichtum. Darin liegt begründet, dass die armen Menschen arm bleiben und die Reichen reich bleiben. 

Auch in der Schule fehlt es an finanzieller Bildung. Den Schülern wird nicht beigebracht, wie sie mit Geld umzugehen haben. Ihnen wird auch nicht beigebracht, wie man Geld anlegt. Dies ist aber auch nicht gewollt. So ist man gezwungen sich die Frage, wie wird man reich, einmal selbst zu stellen und sich selbst in puncto Finanzen weiterzuentwickeln.

3. Reiche Menschen arbeiten nicht für Geld. Sie lassen das Geld für sich arbeiten.

Ein weitverbreiteter Aberglaube unter armen Menschen ist, dass man hart für Geld arbeiten muss. So sagte Kiyosakis armer Vater zu ihm, er müsse sich einen gut bezahlten Job suchen und hart arbeiten. So würd er eines Tages ein reicher Mann werden. 

Sein reicher Vater ließ ihn jedoch wissen, dass nur arme Menschen hart für ihr Geld arbeiten. Reiche Menschen ließen ihr Geld für sich arbeiten. So empfahl er, dass Geld clever zu investieren und hohe Renditen einzufahren. Schon damals war dies möglich. Heute existieren unzählige weitere Wege und Möglichkeiten, dass Geld für uns arbeiten zu lassen.

4. Reiche Menschen scheuen sich nicht vor Risiko 

Jeder der sich die Frage, wie denken reiche Menschen, stellt, der wird schnell begreifen, dass reiche Menschen kein Risiko scheuen. Wer nicht dazu bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, der wird in seinem Leben keinen großen Reichtum erfahren. Die Risikobereitschaft ist es, die einen reichen von einem armen Menschen unterscheidet. Einem Mensch, der in seinem Leben immer den sichersten Weg wählt, wird es sicher nicht schlecht gehen. Er wird jedoch nie ein Leben in vollkommen finanzieller Freiheit führen können. 

5. Reiche Menschen sparen kein Geld, sie verdienen einfach mehr Geld.

Eine wichtige Eigenschaft eines reichen Menschen ist die, dass der weniger auf das Geld sparen und mehr auf das Geld verdienen fokussiert ist. Wenn ein armer Mensch Geld benötitgt, dann legt er sich monatlich etwas von seinem eh schon knappen Lohn zur Seite und spart. Ein reicher Mensch überlegt jedoch, wie er weitere Einkommensquellen schaffen und mehr Geld verdienen kann. Er sucht nach cleveren Investitionsmöglichkeiten, um das Geld für sich arbeiten zu lassen.