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Meine Reise in das Sauerland

Klarissa Siepe 29 3 min read Artikel speichern

Eine Reise in das Sauerland mit wunderschönen Wanderwegen und einer faszinierenden Naturlandschaft.

Meine Reise in das Sauerland 

Ein verlängertes Wochenende im wunderschönen Sauerland 

Es ist nun schon über ein Jahr her, als ich Gast des wunderschönen Sauerlands werden durfte. Nun möchte ich die ruhige Zeit, die wir aufgrund der aktuellen Corona-Krise nun alle durchleben, dafür nutzen, über meinen Aufenthalt im Sauerland zu sprechen. 

Im Sommer 2019 waren wir auf die Hochzeit eines befreundeten Pärchens in Antek’s Scheune eingeladen worden. Wir übernachteten in einem nahegelegenen Hotel und blieben aufgrund unserer weiten Anreise aus der Nähe von Hamburg, von Donnerstags bis Dienstags dort. 

Der kleine Ort Sondern ist in wenigen Minuten von der Autobahn aus zu erreichen. Schon im Ortseingang fällt der Blick auf den größten Stausee Nordrhein-Westfalens. Den Biggesee. 

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf und erkundeten den Ort. Wir gingen entlang an der Seepromenade, jene erst wenige Monate zuvor fertiggestellt wurde, wie uns die gastfreundlichen Einheimischen berichteten. 

Am Mittag und am Abend kehrten wir in einer freundlichen kleinen Gaststätte unterhalb der Kapelle in Sondern ein. Dort spielten wir eine Partie Minigolf. 

Am Freitag Morgen machten wir uns aufgrund des etwas schlechteren Wetters auf in einen nahegelegenen Ort namens Attendorn. Dort besichtigten wir die sogenannte Atta-Höhle. Die sagenhafte Tropfsteinhöhle ist bei schlechtem Wetter auf jeden Fall einen Besuch wert. 

Im Anschluss daran trieb es uns in das Südsauerlandmuseum. Dort lernten wir viel über die Stadtgeschichte, das Herzogtum Westfalen und den Adel und die Jagd im Lenne-Bigge Raum. 

Am Abend kehrten wir in einem gemütlichen Restaurant in Attendorn ein. 

Nach einem leckeren Frühstück am folgenden Samstag, erblickten wir strahlend blauen Himmel. Der Tag der Hochzeit war gekommen. Da es sich bei beiden um die zweite Eheschließung handelte, entschied man sich für eine offene Trauung auf der Wiese oberhalb von Antek’s Scheune. Der Blick auf die Kapelle und den dahinter liegenden Biggesee sorgten für ein atemberaubendes Ambiente. Nach der großartigen Rede der Traurednerin gaben sich beide das Ja-Wort und so konnte die Feier beginnen. 

Ein leckeres Grillbuffet mit gebratenen Champignons, einer Gemüsepfanne und zahlreichen Fleischsorten schufen eine hervorragende Grundlage für die zahlreichen Kaltgetränke, die bis zum frühen Morgen folgten. 

Um vier Uhr morgens fielen mein Mann und ich völlig erschöpft ins Bett. 

Nachdem wir am späten Vormittag aufstanden, machten wir uns auf zur Bootsanlegestelle in Sondern. Auf der MS Westfalen fuhren wir in etwa zwei Stunden über den See und genossen auf Deck das herrliche Wetter und die Aussicht auf die zahlreichen kleinen Segelboote, Stand-Up-Paddler, Schwimmer und viele mehr. 

Am späten Nachmittag kehrten wir erneut in der kleinen Gaststätte unterhalb der Kapelle ein. Erschöpft vom Vortag begaben wir uns am Abend in den Wellnessbereich des Diehlberg-Hotels, in dem wir untergebracht waren. Im beheizten Außenpool fand der Tag ein angenehmes Ende. 

Da das Wetter am Montag, dem Tag vor unserer Abreise, mit über 30°C noch einmal zur Höchstform auflief, verbrachten wir den ganzen Tag im Strandbad am Sonderner Kopf. Aufgrund der Schulferien in NRW war dort den ganzen Tag über sehr viel los.

Das Strandbad bot jedoch ausreichend Platz und eine große Plattform auf dem See, von der aus man in das kühle Nass springen oder rutschen konnte. 

Nach der Empfehlung eines Einheimischen verbrachten wir den letzten Abend in dem nahegelegenen Städtchen Olpe. Auf dem Marktplatz genossen wir eine warme Mahlzeit und ein kühles Pils. 

Auf unserer fünfstündigen Rückreise am Dienstag war für uns beide klar: Dies war nicht unser letzter Besuch des Sauerlands. Wir sind begeistert von der Gastfreundlichkeit, dem See, den Wäldern und den zahlreichen Attraktionen, die die Gegend bietet. 

Bis zum nächsten Mal! 

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