Selbstdisziplin lernen – 8 Tipps für eine starke Selbstdisziplin

Vermutlich kennt jeder jemanden, der mit einer gar unermüdlichen Selbstdisziplin ausgestattet ist. Was ist das Geheimnis dieser Personen? Wie schaffen sie es, den Tag schon am frühen Morgen für sich zu entscheiden und maximal produktiv zu sein? Kann man Selbstdisziplin lernen?

Wir möchten dir 8 Tipps an die Hand geben, mit denen auch du eine starke Selbstdisziplin entwickeln kannst.

8 Tipps zum Selbstdisziplin lernen 

  1. Setze dir keine Ziele, die sich nicht messen lassen

Ein Ziel in Verbindung mit einer starken Vision ist unerlässlich. Allerdings setzen wir uns häufig sehr große und ungenaue Ziele. Große Ziele sind keineswegs der falsche Weg. Es ist jedoch von immenser Wichtigkeit, einen konkreten Plan zu erstellen und diesen mit Etappenzielen hin zum Erreichen des großen Zieles zu versehen.

Ähnlich sinnvoll ist es, langfristige Aufgaben in Etappenziele zu unterteilen. Haben wir das Tagesziel fest im Blick, so halten wir unsere Motivation aufrecht und fühlen uns am Ende des Tages produktiv.

  1. Kenne deine Schwächen 

Wir alle haben unsere Schwächen. Sei es eine Tafelschokolade, eine Tüte Chips, die Sozialen Netzwerke wie Instagram und Facebook oder ein Videospiel. Sie alle haben einen ähnlichen, suchterzeugenden Effekt auf uns. Dies ist jedoch ganz normal und sollte durch uns akzeptiert und hingenommen werden.

Indem wir unsere Schwächen erkennen und akzeptieren und sie bewusst in unseren Tag einbauen, stellen sie keine Ablenkung mehr da. Stattdessen sind sie Teil unserer alltäglichen Routine.

  1. Beseitige Versuchungen 

„Aus den Augen, aus dem Sinn“, so lautet das Sprichwort. Indem wir unsere Umwelt von jeglichen Versuchungen beseitigen, minimieren wir das Risiko einer Ablenkung und des Bruchs unserer Selbstdisziplin. Möchtest du dich beispielsweise gesünder ernähren, dann kaufe nur gesunde Lebensmittel. So kommst du gar nicht erst in die Versuchung. Möchtest du konzentriert arbeiten, so schalte die Notifikationen deines Smartphones stumm.

Die Beseitigung aller potenziellen Ablenkungen erleichtert uns das Selbstdisziplin lernen.

4. Entwickle positive Gewohnheiten 

Positive Gewohnheiten helfen uns dabei, den Fokus zu behalten. Der Autor Hal Erod beschreibt in seinem Buch „The Miracle Morning“ eine von ihm entwickelte Morgenroutine, mit der er es geschafft hat, sein Leben infolge eines starken Autounfalls wieder in den Griff zu bekommen. Der Morgen macht den Tag, dies gilt nicht nur in der Werbung eines Herstellers von Erdnussbutter.

Erod zufolge, entscheidet die erste Stunde des Tages über den Verlauf des restlichen Tages. Beginnt der Tag also erfolgreich, so wird er auch erfolgreich enden.

Der Autor empfiehlt die 6 „Life S.A.V.E.R.S“ als Bestandteile einer Morgenroutine.

  1. Silence

Der Morgen ist der beste Zeitpunkt, um vor dem stressigen Alltag noch einmal zur Ruhe zu kommen. Dies kann beispielsweise in Form einer Meditation oder Reflexion erfolgen.

  1. Affirmations 

Durch Affirmationen lassen sich positive Glaubenssätze entwickeln und negative Denkmuster ablegen. Hier erfährst du mehr darüber.

  1. Visualisation

Der Visualisierung liegt das Prinzip der Anziehung zu Grunde. Mithilfe der Visualisierung versetzen wir uns in unsere eigene Zukunft und stellen uns etwas exakt so vor, wie wir es und wünschen. Durch die regelmäßige Praxis dessen, lenkt unser Unterbewusstsein unsere Handlungen bis hin zur Realisierung unserer Vorstellungen. Sie ist zugleich ein mächtiges Werkzeug zum Selbstdisziplin lernen.

  1. Exercise

Die Bewegung am Morgen hilft unserem Körper dabei, in Schwung zu kommen. Die körperliche Aktivität verbindet Körper und Geist. Folglich fühlen wir uns besser und sind über den Tag hinweg produktiver.

  1. Reading 

Lesen ist wahrscheinlich die wichtigste Gewohnheit disziplinierter und erfolgreicher Menschen. Der durchschnittliche Mensch liest in etwa ein Buch pro Jahr. Wenn du jeden Tag 20 Minuten mit Lesen verbringst, schaffst du ein Buch pro Monat. Folglich bist du dem durchschnittlichen Menschen intellektuell nach einem Jahr um 11 Jahre voraus.

  1. Journaling

Ein Journal hilft uns dabei, unsere Gedanken für die Zukunft zu sichern. Gleichzeitig können wir die Gedanken, jene uns behindern, durch die Niederschrift dessen ganz einfach ablegen.

Positive Gewohnheiten helfen uns dabei, den Fokus zu behalten. Der Autor Hal Erod beschreibt in seinem Buch „The Miracle Morning“ eine von ihm entwickelte Morgenroutine, mit der er es geschafft hat, sein Leben infolge eines starken Autounfalls wieder in den Griff zu bekommen. Der Morgen macht den Tag, dies gilt nicht nur in der Werbung eines Herstellers von Erdnussbutter. 

Erod zufolge, entscheidet die erste Stunde des Tages über den Verlauf des restlichen Tages. Beginnt der Tag also erfolgreich, so wird er auch erfolgreich enden. 

  1. Esse häufig und ernähre dich gesund 

Das Hungergefühl wirkt sich wesentlich auf unsere Motivation aus. Studien zufolge führt ein niedriger Blutzuckerspiegel zu Pessimismus und Niedergeschlagenheit. Darüber hinaus lässt unsere Gehirnfunktion maßgeblich nach, wenn es nicht mit genügend Energie versorgt wird. So fällt es dir bedeutend schwerer, dich selbst zu kontrollieren. Wenn du also Appetit verspürst, dann iss. Achte jedoch darauf, dich gesund zu ernähren. Unser Gehirn liebt beispielsweise Walnüsse. Hier findest du mehr Brain Food.

  1. Ändere die Wahrnehmung deiner Willenskraft

Einer Studie der Standford Universität zufolge liegt mangelnde Selbstdisziplin häufig in der unterbewussten Wahrnehmung unserer Willenskraft begründet. Das Unterbewusstsein glaubt, dass unser Wille nicht stark genug ist, so reißt es uns immer wieder in eine Abwärtsspirale. Schaffen wir es jedoch, diese Wahrnehmung umzuprogrammieren, so schöpfen wir neue Kraft und Motivation zum Selbstdisziplin lernen.

Das Hungergefühl wirkt sich wesentlich auf unsere Motivation aus. Studien zufolge führt ein niedriger Blutzuckerspiegel zu Pessimismus und Niedergeschlagenheit. Darüber hinaus lässt unsere Gehirnfunktion maßgeblich nach, wenn es nicht mit genügend Energie versorgt wird. So fällt es dir bedeutend schwerer, dich selbst zu kontrollieren. Wenn du also Appetit verspürst, dann iss. Achte jedoch darauf, dich gesund zu ernähren. Unser Gehirn liebt beispielsweise Walnüsse. Hier findest du mehr Brain Food. 

  1. Vergebe dir selbst

Niemand schafft es, Tag für Tag vollkommen diszipliniert zu agieren. Es geht in unserem Leben immer aufwärts und wieder abwärts. Statt uns zu ärgern liegt der Schlüssel darin, die Ursachen für unser Scheitern zu erkennen und einfach weiterzumachen. Indem wir uns schnell vergeben, können wir uns unmittelbar wieder auf das wesentliche konzentrieren. Andererseits reißt es uns abermals in eine Abwärtsspirale, da wir uns darüber ärgern, dass wir uns ärgern und so weiter.

  1. Selbstdisziplin lernen

Niemand wird mit einer starken Selbstdisziplin geboren. Man kann Selbstdisziplin lernen. Trainiere täglich. Entwickele neue Routinen und Gewohnheiten. Probiere Dinge aus. Wenn du dran bleibst wirst du früher oder später eine unerschütterliche Selbstdisziplin an den Tag legen und kannst all die Dinge, die du dir vornimmst, unmittelbar umsetzen.

Selbstdisziplin Studie – Das sagt die Wissenschaft

Die Psychologen Roy Baumeister aus den USA und Liad Uziel aus Israel stellten in einer Studie fest, dass wir wenn wir uns vornehmen, sämtlichen Ablenkungen und Versuchungen zu widerstehen, erst recht darauf hineinfallen.

Es war der Wunsch nach mehr Selbstkontrolle, der die Probanden scheitern ließ.

In einer weiteren Studie zeigte der Psychologe Baumeister, wie eine To-Do Liste das Selbstdisziplin lernen unterstütze.

Man leitete die Probanden an, die Aufgaben auf der To-Do Liste mit einem kurzen Plan zu versehen. Unterschwellig vermittelte ihnen dies das Gefühl, als hätten sie die Aufgabe schon zu einem großen Teil erledigt. Folglich fiel es den Teilnehmern viel leichter, auch unbeliebte und aufwendige Aufgaben problemlos zu erledigen.

Disziplin lernen App – Mit diesen Apps wirst du disziplinierter 

Apps unterstützen uns tagtäglich. Durch sie können wir mit Freunden kommunizieren, das Weltgeschehen verfolgen, uns weiterbilden, uns ablenken, spielen und vieles mehr. Einige Apps helfen uns jedoch auch beim Selbstdisziplin lernen. Wie du dein Smartphone hervorragend dafür einsetzen kannst, das möchte ich dir jetzt verraten.

  1. Evernote oder OneNote

Evernote oder OneNote sind hervorragende Werkzeuge, um dich selbst zu organisieren. In den Apps kannst du To-Do Listen erstellen, ein Journal führen, Informationen sammeln und all deine Ideen notieren. Dies verleiht dir ein Gefühl der Organisation und Produktivität. Dies erhält deine Motivation aufrecht und lässt dich Selbstdisziplin lernen.

  1. Zeitkontrolle 

Apps können Fluch und Segen zu gleich sein. Besonders die sozialen Netzwerke sind ein wesentlicher Killer deiner Selbstdisziplin.

IOS und Android verschaffen dir jedoch die Möglichkeit, in den Einstellungen maximale Zeiten festzulegen, die du am Tag auf den Apps verbringen möchtest. So schaffst du eine Kontrollinstanz und minimierst das Risiko übermäßiger Ablenkungen.

  1. Pomodoro Timer 

Die Pomodoro-Technik wurde in den achtziger Jahren von dem Italiener Francesco Cirillo ins Leben gerufen. Diese Technik stützt sich auf das Grundprinzip der geistigen Beweglichkeit.

Sie bezieht sich immer auf einen Zeitblock von 30 Min. Nach 25 Minuten wird eine fünfminütige Pause eingelegt, dann werden wieder 25 Minuten gearbeitet.

Dank dieser Technik hast du immer die nächste Pause in greifbarer Reichweite. So fällt das Selbstdisziplin lernen einfach.

Dazu kannst du ganz einfach den Timer deines Smartphones verwenden.

4. Besser als Apps, sind keine Apps

Natürlich können dich Apps dabei unterstützen, deine Selbstdisziplin aufrecht zu erhalten. Ich rate dir jedoch dazu, dein Smartphone am Tag für eine Stunde beiseite zu legen und fokussiert zu arbeiten. Du wirst erstaunt sein, wie sich deine Produktivität steigert.

Selbstdisziplin Buch – Diese Bücher helfen beim Selbstdisziplin lernen 

Es gibt unzählige Bücher zum Thema Selbstdisziplin. Gleichzeitig gibt es unendliche viele Ansätze, wie wir Selbstdisziplin lernen können. Ein Buch möchte ich dir jedoch besonders ans Herz legen.

Keine Ausreden – Die Kraft der Selbstdisziplin 

Der amerikanische Bestseller-Autor Brian Tracy beschreibt in seinem Buch „Keine Ausreden – Die Kraft der Selbstdisziplin“, dass Selbstdisziplin der Königsweg zum Erfolg ist. Wir können noch so intelligent und begabt sein, ohne Selbstdisziplin, werden wir nicht erfolgreich. Tracy fokussiert sich auf den Erfolg in den drei Bereichen des Lebens: Privater, persönlicher und beruflicher Erfolg.

Ausblick 

Nimmst du dir meine Tipps zu Herzen arbeitest kontinuierlich an deiner Selbstdisziplin, so wirst auch du bald Erfolg in allen Bereichen deines Lebens erfahren. Ich wünsche dir viel Spaß beim Selbstdisziplin lernen.